Weinregion · Marche

Marken

Verdicchio zwischen Apennin und Adria

Die Marken liegen an der Adria gegenüber der Toskana und sind weit weniger bekannt. Ihr Aushängeschild ist der Verdicchio, einer der langlebigsten Weißweine Italiens; im Süden prägen Montepulciano und Sangiovese die Rotweine.

Landschaft in Marken
Foto: Davide, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Geschichte

Der Verdicchio wurde ab 1953 in einer amphorenförmigen Flasche verkauft, die zum Markenzeichen wurde – und ihn zugleich als einfachen Fischwein abstempelte. Erst ab den 1980er-Jahren zeigten Erzeuger in den Castelli di Jesi und in Matelica, wie komplex und lagerfähig er sein kann.

Besonderheiten

Die beiden wichtigsten Verdicchio-Gebiete unterscheiden sich deutlich: Die Castelli di Jesi liegen in sanften, meernahen Hügeln, Matelica in einem hohen, kühlen Tal im Apennin, dessen Weine straffer und säurebetonter sind. Am Monte Conero bei Ancona wächst Montepulciano direkt über dem Meer.

Heute

Verdicchio gilt bei Kritikern als einer der besten Weißweine Italiens und ist im Verhältnis zu seiner Qualität oft sehr günstig.

Herkunftsbezeichnungen

Rebsorten in Marken

Marken

Montepulciano

Rosso Conero

Dunkel und fruchtig, mit Pflaume, Kirsche und Kräutern – am Monte Conero direkt über der Adria gewachsen.

Zum Probieren: Rosso Conero 'Cumaro'

Weingüter

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen: ISTAT (Regionsgrenzen), Istituto Marchigiano di Tutela Vini · Methode