Weinregion · Abruzzo

Abruzzen

Zwischen Gran Sasso und Adria

Die Abruzzen reichen von den höchsten Gipfeln des Apennin bis an die Adria. Montepulciano d’Abruzzo ist einer der meistgetrunkenen Rotweine Italiens – und kann, gut gemacht, zu den großen gehören.

Landschaft in Abruzzen
Foto: RoccaCalascio, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Geschichte

Lange wurde in den Abruzzen vor allem Fasswein erzeugt, der in den Norden ging. Einige Erzeuger wie Edoardo Valentini und Emidio Pepe zeigten ab den 1960er-Jahren, dass Montepulciano und Trebbiano zu langlebigen Spitzenweinen reifen können – ihre alten Jahrgänge sind heute gesuchte Raritäten.

Besonderheiten

Die Weinberge liegen in den Hügeln zwischen Apennin und Meer, wo kühle Bergluft und Meeresbrisen aufeinandertreffen. Typisch ist die Pergola-Erziehung (tendone abruzzese). Neben Montepulciano und Trebbiano wird die lange vergessene weiße Sorte Pecorino wieder angebaut.

Heute

Montepulciano d’Abruzzo ist im Handel überall zu finden, oft zu sehr günstigen Preisen. Daneben wächst eine Szene kleiner Erzeuger, die mit Pecorino, Trebbiano und dem Rosé Cerasuolo d’Abruzzo auf sich aufmerksam macht.

Herkunftsbezeichnungen

Rebsorten in Abruzzen

Abruzzen

Pecorino

Frischer, würziger Weißwein

Frisch und würzig, mit Zitrus, Kräutern und Feuerstein – ein Weißwein mit viel Säure und Körper.

Zum Probieren: Pecorino, Pecorino 'Giulia'

Weingüter

Spezialist

Cataldi Madonna

Weingut in Ofena, dem „Backofen der Abruzzen“ – einem heißen Talkessel mit kalten Nächten.

Besuch: Besuch nach Vereinbarung, Ofena.

Website des Weinguts ↗

Weine: Pecorino 'Giulia'

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen: ISTAT (Regionsgrenzen), Consorzio Tutela Vini d’Abruzzo · Methode