Dolcetto · Weicher, früh trinkreifer Rotwein
Rebsorte · Rotwein · Alltagsrebsorte
Dolcetto
Trotz des Namens („die kleine Süße“) völlig trocken – nur weicher und runder als seine piemontesischen Nachbarn, nach ein, zwei Jahren trinkreif.

Porträt
Dolcetto ist der unkomplizierte Rotwein des Piemont. Er reift früher als Nebbiolo und Barbera und wird deshalb oft in den kühleren, höheren Lagen gepflanzt, in denen die anderen Sorten nicht zuverlässig ausreifen. Für viele Familien in den Langhe war und ist er der Wein für den Mittagstisch.
Trotz des Namens („die kleine Süße“) ist Dolcetto trocken – der Name bezieht sich vermutlich auf die süßen Beeren. Er hat wenig Säure, eine tiefdunkle Farbe und eine leicht bittere Note im Abgang. Am besten schmeckt er jung zu Antipasti, Pasta und Wurst.
Geschmack & Stil
Trotz des Namens („die kleine Süße“) völlig trocken – nur weicher und runder als seine piemontesischen Nachbarn, nach ein, zwei Jahren trinkreif.
Ein piemontesischer Alltagsroter, verbreitet angebaut – den trinken die Winzer, während der Nebbiolo reift.
Auch bekannt als: Ormeasco (in Ligurien)
Wo Dolcetto wächst
Herkunftsbezeichnungen
Passt zu
Weine zum Probieren
Dolcetto · Weicher, früh trinkreifer Rotwein
Wenn dir Dolcetto schmeckt, probier auch
Corvina
Kirschig-frisch und unkompliziert – die Alltagsversion der wichtigsten roten Traube Venetiens.
Zum Probieren: Valpolicella Superiore, Valpolicella Classico Superiore 'Ognisanti', Valpolicella Classico 'Saseti'
Sangiovese
Hier weicher als in der Toskana, oft mit Sagrantino zum Rosso di Montefalco verschnitten, der ihm mehr Struktur gibt.
Zum Probieren: Rubesco Torgiano Rosso, Rosso di Montefalco, Montefalco Rosso
Barbera
Dieselben Hügel, eine zugänglichere Traube – wenig Tannin und saftige Säure machen ihn jung trinkbar, ganz ohne Kellerreife.
Zum Probieren: Barbera d'Asti 'Bricco dell'Uccellone', Barbera d'Alba 'Marun'