Rebsorte · Rotwein · Alltagsrebsorte

Corvina

Kirschig-frisch und unkompliziert – die Alltagsversion der wichtigsten roten Traube Venetiens.

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Corvina-Trauben
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Porträt

Corvina (genauer Corvina Veronese) ist die Hauptsorte der Weine aus dem Valpolicella nördlich von Verona und vom Gardasee. Sie ergibt Weine mit heller Farbe, frischer Säure und typischer Sauerkirschfrucht, oft mit einem Hauch Bittermandel.

Ihre dicke Schale macht Corvina ideal für das Trocknen der Trauben (Appassimento). Daraus entstehen der trockene Amarone und der süße Recioto. Zwischen den beiden Welten liegt der Ripasso, bei dem frischer Valpolicella auf dem Trester des Amarone noch einmal angegoren wird. Selten schmeckt man so deutlich, wie stark die Weinbereitung den Charakter einer Traube verändern kann.

Leichter Alltags-Rotwein · Venetien

Kirschig-frisch und unkompliziert – die Alltagsversion der wichtigsten roten Traube Venetiens.

Das Rückgrat des Valpolicella, eines der mengenstärksten Rotweingebiete Italiens.

Rotwein aus getrockneten Trauben (Amarone) · Venetien

Dieselbe Traube, vor der Gärung monatelang getrocknet. Das Ergebnis ist dicht und rosinig, wirkt fast süß und ist doch völlig trocken.

Dieselbe weit verbreitete Traube wie im Valpolicella – die Spezialität ist hier das Trocknen, nicht die Rebe.

Auch bekannt als: Corvina Veronese

Wo Corvina wächst

Venetien

Herkunftsbezeichnungen

Passt zu

Weine zum Probieren

Wenn dir Corvina schmeckt, probier auch

Piemont

Dolcetto

Weicher, früh trinkreifer Rotwein

Trotz des Namens („die kleine Süße“) völlig trocken – nur weicher und runder als seine piemontesischen Nachbarn, nach ein, zwei Jahren trinkreif.

Zum Probieren: Dolcetto d'Alba, Dolcetto d'Alba

Corvina im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen: Consorzio Tutela Vini Valpolicella · Methode