Rebsorte · Weißwein · Heimische Spezialität

Arneis

Sanft blumig und weich im Mund; von Winzern „Barolo Bianco“ genannt, obwohl er mit dem berühmten Roten nur die Heimat teilt.

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Arneis-Trauben
Foto: Tomas er, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Porträt

Arneis bedeutet im piemontesischen Dialekt so viel wie „kleiner Rebell“ – die Sorte gilt als schwierig im Anbau. Früher wurde sie in den Nebbiolo-Weinbergen gepflanzt, um mit ihrem Duft Vögel und Bienen von den roten Trauben abzulenken, oder dem Nebbiolo beigemischt, um ihn weicher zu machen. In den 1970er-Jahren gab es nur noch wenige Hektar.

Einige Erzeuger im Roero, allen voran Vietti und Bruno Giacosa, begannen damals, Arneis reinsortig abzufüllen. Heute ist er der bekannteste Weißwein des Piemont: mittelkräftig, mit wenig Säure, Noten von Birne, Blüten und einem typischen Hauch Bittermandel im Abgang.

Geschmack & Stil

Sanft blumig und weich im Mund; von Winzern „Barolo Bianco“ genannt, obwohl er mit dem berühmten Roten nur die Heimat teilt.

In den 1970ern fast ausgestorben – wächst fast nur im Piemont und nur bei wenigen Erzeugern.

Auch bekannt als: Nebbiolo Bianco (historischer Spitzname, nicht mit Nebbiolo verwandt)

Wo Arneis wächst

Piemont

Herkunftsbezeichnungen

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Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Methode