Rebsorte · Rotwein · Heimische Spezialität

Canaiolo

Weich und tanninarm – traditionell dem Chianti beigemischt, um den Sangiovese abzurunden, selten reinsortig abgefüllt.

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Canaiolo-Trauben
Foto: Giorgio Gallesio, Public domain, Wikimedia Commons

Porträt

Canaiolo war im 19. Jahrhundert ein fester Bestandteil des Chianti. Die Formel des Barons Bettino Ricasoli sah Sangiovese als Hauptsorte vor, ergänzt um Canaiolo, der die Strenge des Sangiovese abrunden sollte. Als die Regeln später mehr Sangiovese und internationale Sorten erlaubten, wurde Canaiolo vielerorts gerodet.

Heute ist er ein Nischenwein. Einige traditionsbewusste Erzeuger setzen ihn wieder in kleinen Anteilen ein, reinsortige Abfüllungen sind selten. Er ergibt weiche, fruchtige Rotweine mit wenig Tannin.

Geschmack & Stil

Weich und tanninarm – traditionell dem Chianti beigemischt, um den Sangiovese abzurunden, selten reinsortig abgefüllt.

Historisch wichtig, heute eine Nebenrolle – die meisten Erzeuger nutzen nur kleine Anteile, kaum jemand füllt ihn reinsortig ab.

Auch bekannt als: Canaiolo Nero

Wo Canaiolo wächst

Toskana

Passt zu

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Umbrien

Ciliegiolo

Weicher Rotwein mit Kirschfrucht

Benannt nach seiner Kirschnote („ciliegia“) – saftig, tanninarm und jung gut zu trinken.

Zum Probieren: Ciliegiolo 'Brecciaro'

Aostatal

Petit Rouge

Fruchtiger Bergrotwein

Die wichtigste rote Sorte des Tals: saftig, mit Kirsch- und Veilchenaromen und sanftem Tannin – Basis des Torrette.

Zum Probieren: Torrette

Canaiolo im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Methode