Glera · Die Prosecco-Traube
Rebsorte · Weißwein · Alltagsrebsorte
Glera
Für sich genommen neutral und leicht – erst die Perlage und ein Hauch Süße machen Prosecco unverwechselbar.

Porträt
Glera ist die Rebsorte des Prosecco. Bis 2009 hieß sie selbst „Prosecco“. Dann wurde der Name der Herkunft vorbehalten, damit überall auf der Welt angebaute Prosecco-Trauben nicht mehr als „Prosecco“ verkauft werden dürfen. Seitdem heißt die Traube offiziell Glera.
Glera ist eher neutral und lebt von Frische und feiner Frucht. Für Prosecco wird sie meist im Drucktank ein zweites Mal vergoren (Martinotti- oder Charmat-Verfahren), was die Fruchtaromen bewahrt. Die besten Weine kommen aus den steilen Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene, seit 2019 UNESCO-Welterbe.
Geschmack & Stil
Für sich genommen neutral und leicht – erst die Perlage und ein Hauch Süße machen Prosecco unverwechselbar.
Mengenmäßig Italiens meistproduzierte Schaumweintraube – verbreiteter geht es kaum.
Auch bekannt als: Hieß früher selbst „Prosecco“, bis eine Regel von 2009 die Traube umbenannte, um den Weinnamen zu schützen
Wo Glera wächst
Herkunftsbezeichnungen
Passt zu
Weine zum Probieren
Glera · Die Prosecco-Traube
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Wenn dir Glera schmeckt, probier auch
Trebbiano Toscano
Säurebetont und eher neutral im Geschmack – früher mehr für Cuvées und Vin Santo genutzt als pur getrunken.
Catarratto
Neutral und unkompliziert – früher für Fasswein und Marsala angebaut, heute zunehmend reinsortig abgefüllt.
Zum Probieren: Catarratto 'Benedè'
Schiava
Hell, zart und leicht gekühlt serviert – früher der Alltagsrote des Tals, heute nur noch von einer Handvoll Winzern gekeltert.
Zum Probieren: St. Magdalener Classico, Schiava, St. Magdalener Classico 'Huck am Bach', St. Magdalener Classico 'Rondell'