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Glera

Für sich genommen neutral und leicht – erst die Perlage und ein Hauch Süße machen Prosecco unverwechselbar.

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Glera-Trauben
Foto: Paul Barker Hemings, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Porträt

Glera ist die Rebsorte des Prosecco. Bis 2009 hieß sie selbst „Prosecco“. Dann wurde der Name der Herkunft vorbehalten, damit überall auf der Welt angebaute Prosecco-Trauben nicht mehr als „Prosecco“ verkauft werden dürfen. Seitdem heißt die Traube offiziell Glera.

Glera ist eher neutral und lebt von Frische und feiner Frucht. Für Prosecco wird sie meist im Drucktank ein zweites Mal vergoren (Martinotti- oder Charmat-Verfahren), was die Fruchtaromen bewahrt. Die besten Weine kommen aus den steilen Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene, seit 2019 UNESCO-Welterbe.

Geschmack & Stil

Für sich genommen neutral und leicht – erst die Perlage und ein Hauch Süße machen Prosecco unverwechselbar.

Mengenmäßig Italiens meistproduzierte Schaumweintraube – verbreiteter geht es kaum.

Auch bekannt als: Hieß früher selbst „Prosecco“, bis eine Regel von 2009 die Traube umbenannte, um den Weinnamen zu schützen

Wo Glera wächst

Venetien

Herkunftsbezeichnungen

Passt zu

Weine zum Probieren

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Toskana

Trebbiano Toscano

Neutraler Alltags-Weißwein

Säurebetont und eher neutral im Geschmack – früher mehr für Cuvées und Vin Santo genutzt als pur getrunken.

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Neutral und unkompliziert – früher für Fasswein und Marsala angebaut, heute zunehmend reinsortig abgefüllt.

Zum Probieren: Catarratto 'Benedè'

Glera im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen: Consorzio Tutela Conegliano Valdobbiadene Prosecco · Methode