Rebsorte · Rotwein · Heimische Spezialität

Sagrantino

Dickschalig und extrem tanninreich – schon ein kleines Glas trocknet den Mund aus. Braucht kräftige, geschmorte Gerichte dazu.

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Sagrantino-Trauben
Foto: Zyance, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons

Porträt

Sagrantino wächst fast ausschließlich in den Hügeln um Montefalco in Umbrien. Seine Herkunft ist unklar; der Name könnte von „sacramento“ kommen, weil Mönche daraus Messwein machten. Jahrhundertelang wurde er vor allem süß als Passito für Festtage gekeltert.

Erst ab den 1970er-Jahren entstand der trockene Montefalco Sagrantino, und Arnaldo Caprai machte ihn international bekannt. Sagrantino hat mehr Polyphenole und Tannin als fast jede andere Rebsorte. Junge Weine sind entsprechend kraftvoll und austrocknend; mit Reife und zu kräftigem Essen wie Wild oder Schmorbraten zeigen sie ihre Klasse.

Geschmack & Stil

Dickschalig und extrem tanninreich – schon ein kleines Glas trocknet den Mund aus. Braucht kräftige, geschmorte Gerichte dazu.

Wächst fast nur auf ein paar Hügeln um Montefalco – eine der kleinsten heimischen Rotweinsorten Italiens.

Wo Sagrantino wächst

Umbrien

Herkunftsbezeichnungen

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Sagrantino im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen: Consorzio Tutela Vini Montefalco · Methode