Rebsorte · Rotwein · Alltagsrebsorte

Aglianico

Auf Vulkanboden gewachsen, einer der langlebigsten Rotweine Italiens – jung verschlossen und tanninreich, mit der Zeit vielschichtig.

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Aglianico-Trauben
Foto: Alexis Kreyder, Public domain, Wikimedia Commons

Porträt

Aglianico ist die große rote Rebsorte Süditaliens. Sie kam vermutlich mit griechischen Siedlern nach Italien und fühlt sich heute vor allem in den hochgelegenen, kühlen Weinbergen Irpiniens in Kampanien und am erloschenen Vulkan Vulture in der Basilikata wohl. Dort reift sie sehr spät, oft erst im November, und behält dadurch trotz südlicher Lage eine kräftige Säure.

Jung ist Aglianico verschlossen, dunkel und stark gerbstoffhaltig. Mit einigen Jahren Flaschenreife werden die Tannine samtig, und es zeigen sich Aromen von getrockneten Kirschen, Tabak, Leder und Rauch. Wegen dieser Entwicklung und seiner Langlebigkeit wird er oft mit Nebbiolo verglichen – daher der Beiname „Barolo des Südens“.

Der „Barolo des Südens“ · Kampanien

Auf Vulkanboden gewachsen, einer der langlebigsten Rotweine Italiens – jung verschlossen und tanninreich, mit der Zeit vielschichtig.

Eine der angesehensten und meistangebauten roten Sorten Süditaliens, in Kampanien und der Basilikata zu Hause.

Aglianico del Vulture · Basilikata

Am erloschenen Vulkan Vulture gewachsen: dunkel, kraftvoll und mineralisch, mit Kirsche, Rauch und festem Tannin.

Dieselbe Rebsorte wie im Taurasi; der Vulture ist ihr zweites großes Anbaugebiet.

Auch bekannt als: Der Name leitet sich vermutlich von „hellenisch“ ab – ein Hinweis auf griechische Herkunft

Wo Aglianico wächst

Kampanien, Basilikata

Herkunftsbezeichnungen

Passt zu

Weine zum Probieren

Kampanien
Bekanntes Weingutca. 36 €
Mastroberardino

Aglianico · Der „Barolo des Südens“

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Aglianico im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Methode